Es klingt ein Lied

Die Banner wehn
marschieren wirren Schritts zum Sieg
Ihr Jungen, bald
wird euch ein Festmal aufgetischt

Die Reihen stehn
Ein jeder weiß schon: heut ist Krieg
Noch ist’s nicht kalt
Obschon der Wind hat aufgefrischt.

Es klingt ein Lied
Aus tausend Kehlen ein Gesang
“Fürs Vaterland”
Was für ein himmelhoher Klang

Sie zogen fort
Stolz das Gewehr ans Herz gepresst
Da wurd es kalt
Und Wolken zogen bald herauf

An jenem Ort
Schon ganz von Blut und Tod durchnässt
Wurd keiner alt
Und Leich auf Leich türmte sich auf

Es klingt ein Lied
Aus tausend Kehlen ein Gesang
Nach Mutters Hand
ruft alles was noch rufen kann

~ von gedichtblog am 8. April 2008.

Einen Kommentar schreiben