Eingang in die Ewigkeit

Durch Nebel, über Felder ohne Licht,
nur Schemen um mich, stetig ist mein Schritt.
Wer aus der Menschenwelt hinübertritt,
sucht stolzerfüllt ein feurig Angesicht.

Die Brücke aus Gebeinen überquert
den Feuersee, wo Seelen lüstern leiden.
Am Ufer drüben, das die Schwachen meiden,
dort wartet schon, wen freudig ich verehrt.

Ich hör ihn rufen, taumle stumm voran,
mein Wille birst bei seiner Stimme Klang,
die hoch und schön wie tausend Drachen tönt!

Ein Schatten erst, in Flammenglanz gehüllt,
der in der Ferne schon die Welt erfüllt.
Dann seh ich ihn: den König, horngekrönt!

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~ von gedichtblog - 26. April 2008.

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