Durch mein Gedicht

Strebe nach Luft
freier Geister:
Zerzauste Gestalten
im Wind.

Hebe ein Trinklied
den Toten,
auf die kein Name
verweist.

Ruhe in Nacktheit
geborgen
und schamlos
zerflossen im Naß

Tanze die Freude
alleine
den Tanz, den kein
Anderer versteht.

Suche in mir
mit Messern
rostig und glänzend
und kalt

Will immer klares
Erkennen
Ohne Gestalt ist
die Welt

Alles krümmt stetig sich
auf sich zurück
Ich komme zu mir nur
durch mein Gedicht.

Advertisements

~ von gedichtblog - 30. April 2008.

Eine Antwort to “Durch mein Gedicht”

  1. Jetzt fällt mir ein… du hast noch nichts im März geschrieben…

Kommentar verfassen

Bitte logge dich mit einer dieser Methoden ein, um deinen Kommentar zu veröffentlichen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

 
%d Bloggern gefällt das: