der wurm der leidenschaft

der wurm der leidenschaft
frißt sich durch meine
eingeweide
40 tage hab ich noch
um mich an dir zu weiden

wenn die zeit veronnen ist
dann wirst du bitter sein
und faulig
und meine leidenschaft
schafft sich dein leiden

die schönheit räkelt sich lasziv
im dunkel halbverbrannter sonnen
und an ihren harten brüsten
ist mein blut mit freud geronnen

ich opfer ihr, mit liebesdank
mein häßlichsein im brandt der flammen
es kann mich so die onanie
allein vor ihrem blick verdammen

schönheit blickt auf weite länder
häßlichkeit lebt in der stadt
schönheit liebt nur ihre dinge
die sie sich erkoren hat

den faulen traum von licht am morgen
hat die nacht mir beigelegt
doch wenn der tag das dunkel schlachtet
aus seinen innereien liest
ist das orakel hoffnungsöde
sind die sonnen ausgeglüht

Advertisements

~ von gedichtblog - 3. Mai 2008.

Kommentar verfassen

Bitte logge dich mit einer dieser Methoden ein, um deinen Kommentar zu veröffentlichen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

 
%d Bloggern gefällt das: