Reifende Erdbeeren

Die Süße von Mandarinen
spricht im Flüsterton
von alten Kaisern. Reifende
Erbeeren leuchten durch ihr Kraut.
Eine Kantate Bachs, vor
Jahrhunderten in die Welt
gebracht und schreiende
Gitarren, herzpulsender Bass.
Ein Zephyr , von Schwalbenflügeln
geweht: kühl im Sommer.
Das Licht mancher Herbstnachmittage,
auf Gräsern und fernen Buchen,
trägt gemalte Farben
durch den Nachklang des Regens.
Feuchte, empfangende Wärme
von Mund und Erdbeermund.
Weiche Haut und fest:
gereifte Knospen erblühen unter
tastenden Händen.

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~ von gedichtblog - 23. Juli 2008.

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