Herbsterwachen

Wenn, wie ein Zweig,
dunkel, gegen den
grauen Horizont,
sie der Nacht
entwächst,

Wenn ihr Gesicht,
sich halblichtschattig
als vages Gemälde,
dem müden Blick
entblößt,

Wenn, jenseits
des Lärms der Welt
die Ruhe ihres schlafstillen
Atems den Morgen
berührt,

Wenn, windgehoben
die Welle ihrer Bewegung
sie tief in die Bucht
meiner Arme
treibt,

bin ich erwacht.

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~ von gedichtblog - 10. November 2008.

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