Auf dem Klingenfeld

Auf dem Klingenfeld

Fußflächen pressen schwer
auf die schmalen Klingen
noch siebzehn Schritt
doch es blutet sehr
blutet mehr mit jedem Tritt.

Haltet euch an den Wolken fest,
und nehmt Gewicht von den Füßen.
der Boden ist ein Rattennest
aus welchem die Klingen sprießen.

Ein Heer aus gespenstischen Schatten
Sie jagen mit grausamem Blick
die Frommen, bis jene ermatten.
Schaut niemals, nein niemals zurück!

Es zieht eure schweren Leiber
hinab auf den stählernen Tritt,
bis auf die Knochen treibt er
mit jedem getriebenen Schritt.

Denn hinter euch heulen die Schatten
und unter euch wimmeln die Ratten
So lauft und rennt übers Klingenfeld,
Rennt und lauft bis der letzte fällt.

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~ von gedichtblog - 26. Mai 2009.

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