Sternenhimmel

Sieh nur die Stadt, wie sie glimmt in der Ferne
Sie ist wie der Himmel und wir sind die Sterne
Wir leuchten so hell, dass wir gar nichts mehr sehen
wir müssen als Blinde in Dunkelheit gehen.

Über uns liegt wie der Himmel ein Schatten
und an uns’re Beine, da kuscheln sich Ratten.
Es klettert manch eine behende empor
und flüstert ein „Danke“ in unser Ohr.

Wenn dann der Herbst seine Nebel ausbreitet
ist jedem ein wärmendes Feuer bereitet.
Wir schmiegen uns sanft an ein weiches Stück Welt,
strahlen ins Dunkel was uns noch nicht quält.

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~ von gedichtblog - 4. Oktober 2009.

Eine Antwort to “Sternenhimmel”

  1. Hallo, Tom, eben habe ich deinen Blog entdeckt und mich in deinen Sternenhimmel gelesen. Schön finde ich ihn, bildhaft und romantisch zugleich und auch ein wenig nachdenklich stimmend.
    Mit herzlichen Grüßen
    Silvia (Lantana)

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