Samhain

Samhain, du Nacht der Nächte
du stößt die Tore auf
und wunderdunkle Mächte
die wollen wild herauf
aus ihren tiefen Orten,
gelockt von Zauberworten.

Wir rufen heut die Toten
von jenseits dieser Welt
„Kommt nun, ihr bleichen Boten!
Der Weg ist euch erhellt,
die wilden Feuer brennen.
Könnt ihr uns schon erkennen?“

Hört unsere Gesänge,
sie wehen durch die Nacht
und geisterhafte Klänge
habt ihr hinzugebracht.
Es ist das Lied vom Leben,
vom Nehmen und vom Geben.

Wir tanzen nun im Kreise
mit Toten Hand in Hand.
Es klingt die alte Weise
die jedem wohl bekannt,
und wird auf einmal leise:
So endet jede Reise.

Advertisements

~ von gedichtblog - 26. November 2009.

Kommentar verfassen

Bitte logge dich mit einer dieser Methoden ein, um deinen Kommentar zu veröffentlichen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

 
%d Bloggern gefällt das: