In der einsamen Nacht

Sie hat Tetris gespielt und das
da dadada dadada da da
ging durch das Dunkel im Zimmer,
verkroch sich in Ecken
zwischen Staub und
toten Blättern, toten
Spinnen und älteren
Klängen, die wie Abschiedsbriefe
in den Ecken verblieben
waren.

An einem anderen Ort
in der einsamen Nacht
küsse ich ängstlich
den kalten Hals
einer schweigenden Frau
es ist Winter, sie ist
wie der Schnee
und wird nass wo
ich sie berühre.

Wir starren in die Stille
hinaus und sind uns nicht sicher
ob ich an ihr erfrieren oder
sie an mir schmelzen soll.
Schließlich trinken wir Kaffee
in einem Jugendstilhaus
gegenüber des Hauptbahnhofs.
Heute fährt kein Zug mehr.

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~ von gedichtblog - 18. August 2010.

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