Tauben

Alle Tauben tötet
wo ihr sie findet
nehmt sie und reißt
ihre Federn aus ihre
Augen schneidet aus
ihren Schädeln ihre Schnäbel
hackt ab
und ertränkt den Rest

Aus nassem Holz und
Öl macht drei Scheiterhaufen
für die Augen
einen
für die Federn
einen
für die Schnäbel
und
verbrennt sie
bis ihr süßer Duft
die Wolken trunken macht
und den Himmel erfüllt

Ich will keine Tauben mehr sehen,
noch ihren Flügelschlag hören
zu lange flogen sie über uns
und rotteten sich
auf unseren Plätzen zusammen
wir hielten sie für Zeichen der Hoffnung

Wir haben uns geirrt
und schwer gefehlt
Denn haben wir nicht
als Kinder
Bilder von Tauben gemalt?
Von Tauben und einem Schiff
und dem nassen Grab der Welt.

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~ von gedichtblog - 24. September 2012.

Eine Antwort to “Tauben”

  1. Die Tauben.. als Zeichen der Hoffnung… Who knows?? Wer weißt ob es eine Hoffnung.. noch gibt…

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