fingerspitzfindigkeiten

es hat nicht viel gefehlt
ein paar
zentimeter vielleicht
nicht einmal einer

zwischen zwei gesichtern
ein warmer wind
ein miteinander atmen
in zweiseitigen worten

es regnete licht
schein schien
vergilbt von sekunden
ein großes sprechen
auf lauten wellen
ein festhalten

im kurzen zwielicht
dazwischen schien
der zwischenraum
zu schrumpfen

fingerspitzen
entglitten sich
spitzfindigkeiten
in handflächen
hinterlassend

höhlenmalereien
antike gebete
als hätte nicht viel gefehlt

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~ von gedichtblog - 5. Februar 2015.

3 Antworten to “fingerspitzfindigkeiten”

  1. Wieder da? Ich hoffe…

    • Alles in Phasen. Manchmal kriecht nichts brauchbares heraus aus mir.

      • Kenne ich…
        Aus mir ‚kriecht nie etwas brauchbares heraus’… trotzdem lass ich es raus. Soll angeblich gut tun…
        Hell knows…

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