an Anna

Ich weiß aber nicht
In welchen bildern
Ich dich zeigen könnte

Welcher bogen dem bogen
Deines rückens gleicht
Unter meinen händen
Aufgebäumt und an mich
Wie an ein fundament
Gepresst
Oder ob zitterndes gras
Oder blätter oder ein dünner
Zweig in einer plötzlichen
Böhe wie dein schaudern
Unter meinen händen
Durch die augenblicke geht

Ich stelle mir vor der
Kristallmond und die roten
Zweige und die greifbare asche
Und die narben der schwarzen
Scheite erinnerten mich
An dich und

Ich stelle mir vor dein kuss
Wäre ein gespenst geworden
Das auf meinen lippen spukt
Und an meinen füßen und zwischen
Meinen beinen in meiner
Handfläche und

Ich stelle mir vor uns gerecht zu werden
Dem abgrund und dem hinüber wollen
Den fluchten und dem auffinden
Den fließenden wassern und den
Roten striemen

Aber worte sind nicht einmal wind
Fassen nicht an
Werden nicht nass
Schmecken nicht
Und duften nicht
sprechen kein wort

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~ von gedichtblog - 4. August 2015.

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