Die Suchende

Vielleicht, sagt sie,
gibt es ihn nicht,
den signifikaten Anderen,
am Ende der langen Kette
aus lauter leeren Zeichen.

Der letzte am Ende
ist wahrscheinlich,
man weiß es nicht,
aus Mangel an Zeit
der letzte,
nicht aus Reich
tum an Sinn.

Nun aber die Signifikanten:
diese sture Weigerung
sich fest zu legen;
ein ewiges – irgendwie –
sinnloses – Ausweichen.

Lavieren. La vita.
Lalala. Leviathan.
Tauchgang
nach Tiefe.
Kleine Fische
in der Dunkelheit
fressen mir Staub
von der Haut.

Meinte einer doch
einmal alles
ernst und wahr und gut
und alles schön.

Aber ach, alles ist Alptraum,
Wortgespielin bin ich und
Keiner versteht mich.
Keinem bedeute ich
das Ende des Suchens.

Vielleicht, sage ich,
haben die Anderen die Bedeutung, die ihnen eben übrig bleibt,
wenn du, wie immer schon, die deine hast und ihnen bleibt
nichts übrig als stets auf dich zu verweisen.

Vielleicht, sagt sie,
wahrscheinlich
ist es nicht.

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~ von gedichtblog - 17. Februar 2017.

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