altstadt

ein schwarzer schwarm menschen
auf
regennassglänzenden steinen,
die im ganzen eine strasse
und jeder für sich
einen spiegel formen,

unter
den rasenden wolken
des gesplitterten himmels
mit der winterlichen sommersonne

läuft,
ein jeder in seinem
eigenen
kopf umher und redet
ohne zu sagen,
ohne sich zu unterhalten –
worte ohne augen
aus vielen schwarzen menschenmündern.

ein schwarm auf jeder seite,
in einer trägen brown’schen bewegung
erstickt,
die,
kaum wahrzunehmen,
für jeden augenblick,
da die sonne durch die bruchstellen
im himmel dringt,
für einen anderen anblick sorgt,
ohne je
das bild
zu ändern.

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~ von gedichtblog - 17. April 2008.

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