Unschuld

Eine Frau vieler Leidenschaften
schritt durch
den Garten

der hohen
Gräser nach Babylon.

/

Kein Wort kam
über ihre

faltig
mohnsüßen
Lippen.

Die trugen nur ein Lächeln

/

Im Rascheln des Grases
im Takt
ihres liebenden Schritts

durchmaß sie

erwartend
und schön

gleich einem lebenden Engel
den Garten.

/

Sie hatte die Furcht verlassen
und alle Schatten waren von ihr
gewichen,

denn im Dunkel ihrer nächtlichen
Gebete hatte sie, ganz unerwartet
von ihrer Unschuld erfahren:

Ein Satz nur, der nahm ihre Sünde hinfort

den morste sie im Takt ihrer Schritte:

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~ von gedichtblog - 29. Juli 2008.

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